Die 5 besten kostenlosen Apps für 2016

Obwohl auf einem durchschnittlichen Smartphone 42 Apps installiert sind, nutzt die Mehrheit der Nutzer weniger als 4 Apps täglich. Auf meinem Smartphone habe ich im letzten Jahr 5 Apps installiert, die es tatsächlich geschafft haben meinen Alltag zu verändern. Diese Apps werden daher im neuen Jahr eine besondere Rolle für mich spielen:

Duolingo

Schwedisch lernen mit Duolingo

Schwedisch lernen mit Duolingo

Schwedisch zu lernen, war schon immer ein Traum von mir. Dieser Traum könnte bald in Erfüllung gehen, denn die App Duolingo verspricht mit nur 10 Minuten Übung pro Tag, innerhalb weniger Monate eine Sprache zu erlernen. In der deutschsprachigen Version stehen Kurse für Spanisch, Französisch und Englisch zur Verfügung. Stellt man die App jedoch auf Englisch, steht einem auf einmal eine riesige Zahl weiterer Kurse zur Verfügung – darunter auch Schwedisch! Im Augenblick bin ich auf Schwedisch-Level 5 – vielleicht kann ich mich im nächsten Sommerurlaub ja tatsächlich schon in der Landessprache verständigen.

 

Google Photos

Bilder einfacher verwalten mit Google Photos

Bilder einfacher verwalten mit Google Photos

Ein Nachteil eines dünnen Laptops mit Flash-Speicher ist, dass der Speicherplatz vergleichsweise schnell voll ist. So ging es mir mit meinem Laptop auch – vor allem da ich in alten Ordnern noch riesige Mengen an Urlaubsfotos gespeichert hatte. Trennen möchte man sich natürlich nicht von diesen Bildern, aber das Sichern auf externen Festplatten ist auch umständlich und zeitaufwendig.

Zum Glück hat Google in diesem Jahr den neuen Dienst Google Photos veröffentlicht. Hier kann man nicht nur unbegrenzt Fotos und Videos in der Cloud speichern – sondern mit den passenden Apps werden diese auch automatisch nach Inhalten, Personen, Orten, Zeiten usw. sortiert. Spektakulär ist dabei die neue Suchfunktion, mit der man die gesamte Fotobibliothek intelligent in Sekundenbruchteilen filtern kann.

Spotify

Einfach Musik streamen mit Spotify

Einfach Musik streamen mit Spotify

Die Vorteile von Musikstreaming per Flatrate liegen auf der Hand. Interessanterweise verwende ich die kostenlose Version von Spotify zwar schon länger – wirklich häufig streame ich jedoch erst durch meine Probemitgliedschaft bei Apple Music. Das Premium-Abo bei Spotify habe ich dann erst nach dessen Ablauf gekauft. Spotify ist für Studenten einfach deutlich günstiger…

Telegram

Eine Besonderheit bei sozialen Netzwerken ist, dass echter Wettbewerb zwischen den verschiedenen Anbietern nur eingeschränkt funktioniert. Leider ist in der Regel nicht die App am attraktivsten, die die meisten Funktionen hat, die beste Verschlüsselung bietet, den besten Datenschutz aufweist oder am wenigsten kostet – stattdessen wird die App benutzt, die auch die meisten Freunde verwenden. Das ist kein Wunder, denn der Wert sozialer Netzwerke und Messenger-Apps ergibt sich ja gerade aus den eigenen Freunden, die den gleichen Service benutzen. Das wird auch der Grund sein, weshalb WhatsApp und Facebook die mit Abstand meistgenutzten Apps sind – es waren einfach die ersten leicht nutzbaren Dienste.

Telegram – das bessere WhatsApp

Telegram – das bessere WhatsApp

Besonders in meinem Umfeld an der Uni hat sich jedoch im letzten Jahr Telegram besserer als Messenger durchgesetzt. Die App bietet alle Funktionen, die WhatsApp auch bietet, bietet aber zusätzlich noch eine zuverlässige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, schicke Apps für Laptops und Tablets (mit Nachrichtensynchronisierung), die Möglichkeit GIFs und (auch selbst erstellte) Sticker zu versenden, sowie eine Programmierschnittstelle, mit der man zum Beispiel Bots programmieren kann! Darüber hinaus ist die App nicht nur werbefrei, sondern (im Gegensatz zu WhatsApp) auch kostenlos.

Mir ist klar, dass WhatsApp auf absehbare Zeit der meistgenutzte Messenger bleiben wird und meine Familie wohl kaum von einem Wechsel zu überzeugen sein wird. Ich würde mich aber freuen, wenn 2016 auch mehr und mehr Nicht-Informatiker die Vorzüge von Telegram erkennen.

Number26

Wie stellt man sich das ideale Girokonto vor? Dass ich mit meinem alten Konto bei der Sparkasse Hannover nicht mehr zufrieden war, habe ich im letzten Jahr erst gemerkt, nachdem ich die Number26-App gesehen habe. Die Unterschiede sind jedoch beachtlich:

Sparkasse Hannover Number26
Kontoeröffnung Ziemlich umständlich, persönlich mit vielen Formularen oder Schriftverkehr In 5 Minuten per App
Prepaid-Kreditkarte 15€ jährlich kostenlos
Online-Banking Ja, aber… Praktische Web-App mit ausführlichen Umsatz-Statistiken, Karten mit einem Klick (ent)sperren, PINs ändern, Chat-Support
App Ja Ja, mit Push-Benachrichtigungen bei Überweisungen, Autorisierung per Touch-ID uvm.
Geld überweisen Etwa ein Geschäftstag Ebenso, aber sofort von N26 zu N26
Geld abheben mit der EC-Karte Ordentlich teuer bei Fremdbanken Kostenlos an allen Geldautomaten (auch im Ausland und in Fremdwährung)
Geld abheben mit der Kreditkarte Mind. 5€, Zuschläge für Fremdwährungen Kostenlos (auch im Ausland und in Fremdwährung)
Kontaktloses bezahlen WTF ist girogo? Nur mit der EC-Karte, Beträge bis 20€, über ein Extra-Konto, wenige Akzeptanzstellen So wie es sein sollte, per EC- und Kreditkarte über ein einziges Konto, bei höheren Beträgen mit PIN
Bargeld per App an der Supermarktkasse Ohne Karte geht hier nichts  Kostenlos ein- und auszahlen

Tags:

2 Kommentare

  1. Benjamin Justice Antworten

    Interessant, danke.

    Schreib doch gleich dazu, dass Number26 zur Wirecard Bank gehört.
    Das klang beim lesen so nach „skurille Startup bank“

    Von Wirecard habe ich aber schon lange eine Kreditkarte, da sollte ich mir mehr über ihr Girokonto durchlesen!

    1. Adrian

      Da hast du Recht – über die WirecardBank AG ist das Girokonto bei Number26 auch über die deutsche Einlagensicherung geschützt.. somit ist das Geld nicht weg, selbst wenn Number26 pleite gehen sollte.
      Gruß, Adrian

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.