10 Tools um moderne Web-Apps zu programmieren

In den letzten Monaten und Jahren habe ich viel über die Entwicklung von Web-Apps gelernt. Unmengen von Frameworks und Services versprechen die Web-Programmierung einfacher, schneller und eleganter zu machen. Daher habe ich in den letzten Wochen die besten Tools gesammelt, die wirklich helfen. Hätte ich diese 10 Tools vor 2 Jahren gekannt, wäre mir viel Arbeit erspart geblieben:

10. Ruby on Rails

Wer bereits Ruby kann und in die Web-Entwicklung einsteigen möchte, kommt um Ruby on Rails nicht herum. Rails ist ein bisschen die Eier legende Wollmilchsau für die serverseitige Programmierung und lebt von vielen Programmierkonventionen. Rails-Entwickler sind nicht nur gefragt, sondern einer Studie zufolge die bestbezahltesten Programmierer überhaupt. Trotz des Klischees, dass Rails-Programmierer eher faul sind – sie lassen sich ihren Code nämlich einfach generieren 😉

9. Laravel

Wer die Vorteile von Rails nutzen möchte, aber aus dem PHP-Bereich kommt und endlich moderne Web-Apps programmieren möchte, sollte einen Blick auf Laravel werfen. Ein sehr cooles Framework, das einem, genau wie Rails, viel Arbeit abnehmen kann.

8. WordPress

Manche Web-Apps brauchen auch ein Content-Management-System (CMS). Mir ist unverständlich, wie sich andere Systeme (Joomla, Typo3, Drupal, …) überhaupt noch halten können. WordPress ist in den letzten Jahren der offene Standard geworden – alles andere ist Bullshit 😉

7. SourceTree

Versionen! Versionen! Versionen! Nichts geht über eine gute Versionsverwaltung! Git hat SVN als Standard abgelöst. Wer das nicht über die Konsole bedienen möchte, nutzt zum Beispiel SourceTree von Atlassian.

6. Bootstrap

Wer möchte noch festlegen, wie Buttons aussehen? Oder wie Formulare aufgebaut sind? Bootstrap legt clientseitig alle Grundlagen und bietet nebenbei ein Grid-Layout für responsives Layout, ein schönes Icon-Set, Javascript-Funktionen für typische Interaktionen und vieles mehr!

5. less

CSS kompilieren?! Unbedingt! Jede korrekte CSS-Datei ist bereits eine gültige less-Datei. less bietet aber viel mehr – von Variablen für Größen und Farben, über Funktionen um diese Werte zu manipulieren, bis hin zu verschachtelbaren Selektoren – aus allem wird am Ende minimierter CSS-Code generiert. Pro-Tipp: Auch Bootstrap ist in less geschrieben und lässt sich komplett individualisieren!

4. AngularJS

AngularJS hat jQuery als Standard-Javascript-Funktionsbibliothek abgelöst – kann aber noch viel mehr: Das Wichtigste ist die MVC-Funktionalität für HTML. Wer sich einmal in die neue „Denkweise“ der Angular-Programmierung eingefunden hat, möchte nicht wieder zurück.

3. Firebase (+Angular)

Wäre es nicht fantastisch, wenn man auf die Backend-Programmierung verzichten könnte? Ladies and Gentlemen: Firebase. Firebase übernimmt nicht nur das CDN-Hosting von (Frontend)-Code, sondern stellt auch eine Datenbank zur Verfügung, die sich automatisch mit den Clients über WebSockets synchronisiert. Das funktioniert nicht nur mit WebApps, sondern z.B. auch mit Frameworks für Android (Java), PHP, Objective C, Python, Ruby usw. – hervorzuheben ist die direkte Integration mit AngularJs!

2. Hoodie (+Angular)

Hoodie soll das OpenSource-Firebase für den eigenen Server werden. Mit noBackend und Offline First haben die Entwickler zudem schöne neue Buzzwords aufgenommen 😉 Noch ist Hoodie kein vollwertiger Ersatz für Firebase, bietet jedoch bereits einige interessante Konzepte und die wachsende Community macht einen starken Eindruck! Einen Blick wert ist vor allem die Anbindung an AngularJS.

1. Meteor (+Angular)

Meteor hat es mit einem revolutionären Konzept im Juli 2012 geschafft innerhalb von kurzer Zeit 11,2 Mio $ einzunehmen. So gesehen, könnte Meteor der Wegbereiter für Firebase und Hoodie gewesen sein. Kurz gesagt erlaubt es Meteor mit nur einer Programmiersprache (JavaScript) Code zu programmieren, der sowohl auf dem Server, als auch im Client das Verhalten der App kontrolliert. Das ermöglicht eine schnelle Entwicklung und saubere, wartbare Apps. Natürlich gibt es auch für Meteor eine AngularJS-Anbindung.

P.S: Cordova/Phonegap

Cordova/Phonegap passt nicht wirklich in diese Liste, weil man damit keine Web-Apps erstellen kann. Im Gegenteil erlaubt es das Framework aus fertigen Web Apps fertige Apps für Android, iOS und Co. zu machen. Diese laufen nativ, wie „echte“ Apps und können über Javascript (anders als Web Apps) zum Beispiel auch auf Kamera, Mikrofon, Kontakte, Bluetooth usw. der Geräte zugreifen. Hervorzuheben ist die Integration von Meteor mit Cordova/Phonegap.

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