Swift: Eine Woche, eine Programmiersprache

Vergangene Woche hat Apple auf der WWDC 2014 die neue Programmiersprache Swift vorgestellt. Den anwesenden Entwicklern war die Begeisterung anzusehen, jetzt hatte auch ich die Möglichkeit Swift einem Praxis-Test zu unterziehen.

In der Mathe-Vorlesung haben wir letzte Woche auf einem Übungszettel die Aufgabe bekommen einen neuen Algorithmus zu implementieren, die Programmiersprache war uns dabei freigestellt. Nachdem ich mich kurz zuvor in das Buch zur Programmiersprache einlesen konnte, nutze ich die Gelegenheit und implementierte mein Programm in Swift.

Zugegeben, ich habe für die Bearbeitung der Aufgabe sicherlich etwas länger gebraucht, als wenn ich (wie sonst) einfach Java oder PHP genutzt hätte. Dies war aber wohl vor allem der etwas ungewohnten Syntax und der anderen Programmierumgebung geschuldet. Insgesamt macht die Sprache auf mich einen sehr robusten Eindruck und bietet sogar einige Features, die überraschen.

Jeder Java-Entwickler erblasst vor Neid, wenn er sieht, wie kurz ein Hello-World-Programm in Swift ist:

println("Hello World!")

Beeindruckt hat mich auch, dass Getter- und Setter-Methoden in Swift eingebaut sind. Ich erinnere mich noch an ewige Listen von Getter- und Setter-Methoden, die ich in PHP händisch verwalten musste.

Insgesamt wirkt das Konzept zur Objektorientierung ausgereift und neuere Konzepte (Tupel, Structures, Generics, usw.) sind sinnvoll umgesetzt und entsprechen den Anforderungen an eine moderne Programmiersprache.

Fazit

Sollte ich in Zukunft einmal in die Verlegenheit kommen Apps zu programmieren, ist Swift die Sprache meiner Wahl. Hat mich die Komplexität von Objektive C bisher eher davon abgehalten mich näher mit der Entwicklung für iOS-Geräte zu beschäftigen, scheint Apple mit Swift ein guter Kompromiss zwischen Profi- und Einsteigersprache gelungen zu sein.

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